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Junge ÖVP begrüßt Neuregelung der Sperrstunden
Der Beginn der Festsaison steht wieder unmittelbar bevor. Nachdem im vergangenen Jahr die Junge ÖVP bereits einen Vorschlag zur Neuregelung und Vereinheitlichung der Sperrstunden gemacht hat, wurde heute entsprechende Neuregelung beschlossen. Ab jetzt gilt um 2:00 Uhr ist Ende der Musik, bis maximal 3:00 Uhr besteht die Möglichkeit zu Ausschank von Getränken und ab 3:30 Uhr muss das Festgelände geräumt sein.
Unterschiedliche Regelungen in den verschiedenen Gemeinden verunsicherten in der Vergangenheit Jugendliche und Veranstalter gleichermaßen
Das oö. Veranstaltungssicherheitsgesetz regelt in Oberösterreich die Öffnungs- und Ausschankzeiten auf Veranstaltungen wie Zelt- oder Sommerfesten. Dabei sind entweder die Bürgermeister oder die Bezirkshauptmannschaft für die Sperrzeiten für nicht-ständige Veranstaltungsstätten zuständig. „Die unterschiedlichen Regelungen sind für die Jugendlichen, aber auch oft für die Veranstalter nicht nachvollziehbar. Wir begrüßen die Harmonisierung der Sperrstunden auf Sommerfesten in den Gemeinden im Bezirk Perg.“, so JVP Bezirksobmann DI Josephus Reisinger. „Dass sich nun die Bürgermeister dazu entschlossen haben einerseits eine gemeinsame aber auch neue Sperrstundenregelung zu vereinbaren ist auch Sicht der Jungen ÖVP ein wesentlicher Beitrag zu Verbesserung der Situation!“, ist Reisinger von der Richtigkeit dieser Entscheidung überzeugt.
„Längere Cool-Down-Phase sogt für mehr Sicherheit auf Festen!“
Die Junge ÖVP hat vor einem Jahr bereits den Vorschlag gemacht, dass in Zukunft die Musik um 2:00 Uhr zu spielen aufhören soll, Zugaben sollen natürlich in gewissem Rahmen gestattet sein. Bis um 3:00 Uhr soll die Ausschank von Getränken und die Abgabe von Speisen noch möglich sein. Um 4:00 Uhr muss das Festgelände geräumt sein. Viele Veranstalter hatten in der Vergangenheit das Problem, dass sie die Gäste regelrecht vom Festgelände vertreiben mussten. Die Cool-Down-Phase von oft nur einer Stunde reichte vor allem auf großen Festen von über 1.000 Besuchern nicht aus, damit hunderte Gäste das Festgelände verlassen, und auch von Taxis heimgebracht werden konnten. „Die Verlängerung der Cool-Down-Phase bringt jetzt mehr Sicherheit. Auch wenn der Vorschlag der Jungen ÖVP nicht zu 100% umgesetzt wurde, so sehen wir es als wesentliche Verbesserung“, so Gerald Derntl aus Naarn, selbst Mitveranstalter des Hallen-Zelt-Festes in Naarn und Mitglied des JVP-Bezirksvorstandes.
„Beobachtung und Evaluierung notwendig!“
„Jetzt gilt es diese neue Regelung zu beobachten und falls notwendig auch noch zu justieren. Die Erfahrungen der Jugendlichen und der Festveranstalter, aber auch der Sicherheitsdienste und der Exekutive sollten gemeinsam diskutiert werden!“, schlägt Bezirksobmann Reisinger einen „Stammtisch zur neuen Sperrstundenregelung“ vor. Es sollten auch Vertreter der Gemeinden und Bezirkshauptmannschaft dabei sein. Damit könnten viele Unstimmigkeiten bereits im Vorfeld ausgeräumt werden.
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